Aus zwei mach eins

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Zwei Jugendgottesdienste an einem Wochenende – das ist ungewöhnlich! Sarah hat aus zwei Gottesdiensten einen Bericht gemacht (Fotos folgen):

01.04. BERUMERFEHN: “GOTT IST FÜR MICH GESTORBEN!”

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In Berumerfehn startete am 01.04. ein weiterer Jugendgottesdienst, vorbereitet von dem Jugendkreis der Gemeinde. Die Technik leistete ganze Arbeit und ließ schon bald die ganze Kirche in Nebel versinken und in hellen Farben aufleuchten. Mit gut 80 Leuten im Gottesdienst kam bei jedem Lied der Band „Perception“ Stimmung auf und sowohl die Predigt als auch das kleine Theaterstück regten zum Denken an.

DSC_0169DSC_0182Das Team erzählte von den Zweifeln und Fragen an den Glauben, die im Alltag aufkommen: Warum scheint Gott manchmal so weit weg zu sein, wenn wir ihn am meisten brauchen? Warum gibt es Leid in der Welt, wenn Gott doch da ist? Warum ist Gott nicht bei mir? Wenn ich doch alles für den Glauben aufgebe, warum zeigt Gott mir nicht, dass er da ist?

DSC_0185Und aus diesen Zweifeln und scheinbar fehlenden Antworten resultierte das Thema des Gottesdienstes: „Gott ist für mich gestorben!“

Doch es gab nicht nur viele Fragen, sondern auch einige Antworten: Gott gab uns diese Welt und hat uns die Verantwortung für sie übertragen. Das heißt nicht, dass er nicht bei uns ist, sondern dass wir selbst für das verantwortlich sind, was auf dieser Welt geschieht. Er will bei uns sein, wenn wir es zulassen, und jeden Schritt mit uns gehen. Wir sollen nichts für ihn aufgeben, kein Talent wegwerfen, denn er selbst freut sich viel mehr, wenn wir das, was wir gut können, für ihn machen.

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DSC_0122Locker gestaltet ging es in ein gemütliches Abendessen im Gemeindehaus über und das rundete die fröhliche Atmosphäre ab. Jeder, der einen Gottesdienst erleben will, der zum Nachdenken anregt und modern gestaltet ist, sollte beim nächsten Mal auf jeden Fall dabei sein!

02.04. ARLE: “HOW TO BE… A CHRISTIAN?!”

k-DSC_0024     Am 02.04. fand in Arle ein weiterer Jugendgottesdienst statt. Das Team wählte das Thema „How to be… a christian“ und stellte im Laufe des Abends viele Dinge vor, wie jeder einzelne im Alltag sein Christ-sein einbauen kann: Ob mit Apps, mit der Bibel und Gebeten, Gottesdiensten und Kirchenarbeit oder einfach nur dem Da-Sein für andere Menschen: jeder konnte das finden, was für ihn selbst passt.

k-DSC_0068k-DSC_0053Mit einer kleinen Geschichte von einem Mann, der ins Kloster ging, um Gott zu gefallen, wurde das ganze Thema noch einmal aufgegriffen. Denn der Mann in der Geschichte hielt es nicht aus, nach den strengen Regeln des Klosters zu leben und so zog er sich eines Tages zurück und tanzte und sang. Ein anderer Mönch, der das sah, sagte zu dem Mann, dass er allein damit Gott mehr gelobt hätte, als Lieder und Gebete es jemals könnten. Wir müssen also keine Gebete auswendig lernen um ein Christ zu sein, sondern können das, was wir gerne tun, für Gott tun. Und für mich fasst diese Geschichte alles gut zusammen, denn genau das bedeutet es für mich, Christ zu sein.

k-DSC_0044k-DSC_0004Die Band „Confusion“ spielte während des Gottesdienstes viele Lieder und brachte so die gesamte Winterkirche in Stimmung; ob mit ruhigen oder lauten Liedern. Bei jedem einzelnen wurde fleißig mitgesungen!

Vielleicht kommt ihr ja beim nächsten Mal einfach vorbei? Wir würden uns freuen!